
Nachdem in Dresden erfolgreich der Neonazi-Aufmarsch zum 65. Jahrestag der Bombardierung der Stadt verhindert werden konnte, war die Stimmung bei den angereisten Nazis im Keller. Einige hundert randalierten auf der Rückfahrt am Abend in Pirna und Gera. In Berlin tauchten jetzt Drohbriefe gegen Unterstützer des Blockadebündisses auf.
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Am 21. März gibts wieder das „Café Update“ in der Kraftstation Remscheid. Diesmal wollen wir auf die rechtsextreme Partei „pro NRW“ und deren geplanten Sternmarsch in Duisburg-Marxloh eingehen, an dem sich auch die NPD beteiligen will.
Info´s
21. 03. 2010, 16 Uhr
Kraftstation Remscheid
Honsberger Straße 2
42857 Remscheid
V.is.d.P. AARS

Das Konzept des Bündnisses „Nazifrei-Dresden stellt sich Quer“ und dem Antifa-Bündniss „No Pasarán“ ging auf, 12.000 Menschen verhinderten durch friedliche Sitzblockaden zum erstenmal den grössten Naziaufmarsch Europas. AARS beteiligte sich an den erfolgreichen Blockaden, dazu ein Erfahrungsbericht.
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Das sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat entschieden, den Naziaufmarsch nach Dresden-Neustadt zu verlegen. Die Stadt Dresden scheitert damit erneut mit ihrer Begründung des polizeilichen Notstands für die Beschränkung der Nazidemo auf eine Kundgebung. Auftaktkundgebungsort für die Nazis ist der Schlesische Platz vor dem Bhf. Neustadt.
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Der brutale Angriff auf Gewerkschafter auf einem Rastplatz in Thüringen nach dem Dresdner Naziaufmarsch vor einem Jahr hat kaum Folgen. Fast alle Verfahren wurden eingestellt. Gewerkschafter und Politiker sind entsetzt.
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Aufruf gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD
Am 27./28. März 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den Naziaufmarsch von Pro NRW und NPD in Duisburg verhindern.
Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!
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Der «Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union» (FAU) Berlin wurde Anfang Januar 2010 durch das Landgericht Berlin verboten, sich als „Gewerkschaft“ oder „Basis-Gewerkschaft“ zu bezeichnen. Dies ist der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Versuchen des Kinobetreibers «Neue Babylon Berlin GmbH» juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen. Dieser Angriff kommt einem Gewerkschaftsverbot gleich. Nach unserem Verständnis sind es immer noch die Beschäftigten selbst, die entscheiden, wie sie sich organisieren. Sollte dieser Beschluss Bestand haben, ist das nicht nur ein Angriff gegen die FAU Berlin, sondern gegen jede Form der unabhängigen Basisorganisierung in der Bundesrepublik Deutschland.
Vom 14. – 21. Februar 2010 wird es im Rahmen der Berlinale eine Aktionswohe der FAU-Berlin geben.
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In einem hochjubelnden Bericht gab die ultrarechte Gruppierung „pro NRW“ gestern stolz bekannt, dass Tobias Nass als Direktkandidat nominiert und zum Kreisvorsitzenden gewählt wurde. Dass Nass bis 2005 Mitglied der NPD war, verschweigt die „Bürgerbewegung“ dabei natürlich.
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